<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klimakatastrophe</title>
	<atom:link href="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/tag/klimakatastrophe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://klimaforum-neu-wulmstorf.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Jun 2023 20:51:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2026/01/KFNW_Favicon-75x75.png</url>
	<title>Klimakatastrophe</title>
	<link>https://klimaforum-neu-wulmstorf.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>&#8222;Neu Wulmstorf ist jetzt eine KlimaKommune&#8220;</title>
		<link>https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/2022/10/05/neu-wulmstorf-ist-jetzt-eine-klimakommune/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Boser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 06:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseecho]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaKommune]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Neu Wulmstorf]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/?p=1031</guid>

					<description><![CDATA[Am 23. September 2022 hat der Neu Wulmstorfer Gemeinderat beschlossen, der Klimakrise auf kommunaler Ebene etwas entgegenzusetzen. Das Hamburger Abendblatt war vor Ort und berichtete.Foto und Text: Sabine Lepél &#8222;Rat beschließt einstimmig ein Leitpapier – die guten Vorsätze haben allerdings keine Rechtsverbindlichkeit Neu Wulmstorf &#124; Der Rat der Gemeinde Neu Wulmstorf hat die Gemeinde bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig zur „Klima-Kommune“ erklärt. „Damit haben wir für uns und unsere Bürger und Bürgerinnen einen Rahmen dafür geschaffen, wie wir die Zukunft gestalten wollen“, sagte Tobias Handtke. Neu Wulmstorfs Bürgermeister fügte aber gleichzeitig an, dass dieser Beschluss keine Rechtsverbindlichkeit beinhalte. Applaus gab es trotzdem: Mitglieder des Neu Wulmstorfer Klimaforums waren in die Ratssitzung gekommen und begrüßten die Entscheidung. „Natürlich unterstützen wir alle Aktivitäten, um Neu Wulmstorf zur Klima-Kommune zu machen“, so Peter Boser vom Klima-Team Solar-Energie, einer Arbeitsgemeinschaft innerhalb des Klimaforums, das nach eigener Darstellung angetreten ist, die Schere zwischen großen Worten und Zielen einerseits und den dafür notwendigen Taten zu schließen. Zusammengehen von Politik, Verwaltung und Bürgern Die Erklärung zur „Klima-Kommune“ basiert auf der Grundlage eines Leitpapiers vom Juni und orientiert sich an der Klimaschutz-Charta des Landkreises Harburg. Die Gemeinde Neu Wulmstorf signalisiert damit, dass sie die Entwicklung zur klimaneutralen Kommune mit eigenständigen Anstrengungen und Aktivitäten forcieren will. „So wichtig das Ziel der Klimaneutralität für das gesamte Land ist, so wichtig sind Aktivitäten auf kommunaler Ebene, um das Ziel in möglichst kurzer Zeit zu erreichen“, so Handtke. Dazu sei ein Zusammengehen von Politik, Verwaltung und Bürgern notwendig. Künftig wird die „Klima-Kommune“ sich allerdings an ihren Taten messen lassen müssen. So hat der Rat der Gemeinde in der selben Sitzung, in dem die Klima-Erklärung einstimmig durchging, ebenso einstimmig die Bebauung des Kirchbergs bei der Lutherkirche (siehe oben) endgültig beschlossen, für die sehr viele Bäume weichen müssen. Mit der Erklärung zur Klima-Kommune entschließen sich Politik, Verwaltung und engagierte Einwohner des Ortes laut Leitpapier, ihren Anteil an der Klimawende zu organisieren und umweltschädliche Emissionen sowie den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Ablösung der fossilen Energieträger in ihre Agenda aufzunehmen. Deshalb sollen Initiativen und Aktivitäten, die der praktischen Umsetzung dieser Ziele dienen, unterstützt werden. Alle Initiativen, die nachhaltige Ziele verfolgen, wertvoll und erwünscht Alle Initiativen, die nachhaltige Ziele verfolgen, seien wertvoll und erwünscht – wie etwa Beiträge zur Energiewende durch die Förderung erneuerbarer Energien und die Ablösung fossiler Brennstoffe sowie Beiträge zum Naturschutz und der Förderung und dem Erhalt der Artenvielfalt oder der Reduzierung des motorisierten Individualverkehr. Auch im Bereich der Verwaltung soll das Konzept der „Klima-Kommune“ greifen: „Die Gemeinde Neu Wulmstorf erstellt klimarelevante Leitlinien, die zum Beispiel bei Bauplänen oder Baugebieten, bei der Durchführung kommunaler Bauprojekte, der Flächennutzung und der Verkehrsplanung zum Tragen kommen“, so Handtke. Auch unterstütze die Gemeinde Neu Wulmstorf laut Leitpapier Initiativen, die der Beratung zur ökologischen und energetischen Sanierung des Haus- und Wohnungsbestandes dienen. Auch Initiativen, die der Umstellung auf eine natur- und ressourcenschonende Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung dienen, sollen demnach unterstützt werden.&#8220; Wir bedanken uns bei Sabine Lepél und dem Hamburger Abendblatt für den tollen Artikel (externer Link zum Originalartikel) und das Foto, sowie für die freundliche Genehmigung, dies hier veröffentlichen zu dürfen. Den Beschluss im Wortlaut finden Sie außerdem hier zum Download.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 23. September 2022 hat der Neu Wulmstorfer Gemeinderat beschlossen, der Klimakrise auf kommunaler Ebene etwas entgegenzusetzen. Das Hamburger Abendblatt war vor Ort und berichtete.<br><em>Foto und Text: Sabine Lepél</em></p>



<span id="more-1031"></span>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">&#8222;Rat beschließt einstimmig ein Leitpapier – die guten Vorsätze haben allerdings keine Rechtsverbindlichkeit</h5>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Neu Wulmstorf</strong> | Der Rat der Gemeinde Neu Wulmstorf hat die Gemeinde bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig zur „Klima-Kommune“ erklärt. „Damit haben wir für uns und unsere Bürger und Bürgerinnen einen Rahmen dafür geschaffen, wie wir die Zukunft gestalten wollen“, sagte Tobias Handtke. Neu Wulmstorfs Bürgermeister fügte aber gleichzeitig an, dass dieser Beschluss keine Rechtsverbindlichkeit beinhalte. Applaus gab es trotzdem: Mitglieder des Neu Wulmstorfer Klimaforums waren in die Ratssitzung gekommen und begrüßten die Entscheidung. „Natürlich unterstützen wir alle Aktivitäten, um Neu Wulmstorf zur Klima-Kommune zu machen“, so Peter Boser vom Klima-Team Solar-Energie, einer Arbeitsgemeinschaft innerhalb des Klimaforums, das nach eigener Darstellung angetreten ist, die Schere zwischen großen Worten und Zielen einerseits und den dafür notwendigen Taten zu schließen.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Zusammengehen von Politik, Verwaltung und Bürgern</h5>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Erklärung zur „Klima-Kommune“ basiert auf der Grundlage eines Leitpapiers vom Juni und orientiert sich an der Klimaschutz-Charta des Landkreises Harburg. Die Gemeinde Neu Wulmstorf signalisiert damit, dass sie die Entwicklung zur klimaneutralen Kommune mit eigenständigen Anstrengungen und Aktivitäten forcieren will. „So wichtig das Ziel der Klimaneutralität für das gesamte Land ist, so wichtig sind Aktivitäten auf kommunaler Ebene, um das Ziel in möglichst kurzer Zeit zu erreichen“, so Handtke. Dazu sei ein Zusammengehen von Politik, Verwaltung und Bürgern notwendig. Künftig wird die „Klima-Kommune“ sich allerdings an ihren Taten messen lassen müssen. So hat der Rat der Gemeinde in der selben Sitzung, in dem die Klima-Erklärung einstimmig durchging, ebenso einstimmig die Bebauung des Kirchbergs bei der Lutherkirche (siehe oben) endgültig beschlossen, für die sehr viele Bäume weichen müssen.</p>



<p>Mit der Erklärung zur Klima-Kommune entschließen sich Politik, Verwaltung und engagierte Einwohner des Ortes laut Leitpapier, ihren Anteil an der Klimawende zu organisieren und umweltschädliche Emissionen sowie den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Ablösung der fossilen Energieträger in ihre Agenda aufzunehmen. Deshalb sollen Initiativen und Aktivitäten, die der praktischen Umsetzung dieser Ziele dienen, unterstützt werden.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Alle Initiativen, die nachhaltige Ziele verfolgen, wertvoll und erwünscht</h5>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Alle Initiativen, die nachhaltige Ziele verfolgen, seien wertvoll und erwünscht – wie etwa Beiträge zur Energiewende durch die Förderung erneuerbarer Energien und die Ablösung fossiler Brennstoffe sowie Beiträge zum Naturschutz und der Förderung und dem Erhalt der Artenvielfalt oder der Reduzierung des motorisierten Individualverkehr. Auch im Bereich der Verwaltung soll das Konzept der „Klima-Kommune“ greifen: „Die Gemeinde Neu Wulmstorf erstellt klimarelevante Leitlinien, die zum Beispiel bei Bauplänen oder Baugebieten, bei der Durchführung kommunaler Bauprojekte, der Flächennutzung und der Verkehrsplanung zum Tragen kommen“, so Handtke. Auch unterstütze die Gemeinde Neu Wulmstorf laut Leitpapier Initiativen, die der Beratung zur ökologischen und energetischen Sanierung des Haus- und Wohnungsbestandes dienen. Auch Initiativen, die der Umstellung auf eine natur- und ressourcenschonende Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung dienen, sollen demnach unterstützt werden.&#8220;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"></div>



<p>Wir bedanken uns bei Sabine Lepél und dem Hamburger Abendblatt für den <a href="https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article236559525/Neu-Wulmstorf-ist-jetzt-eine-Klima-Kommune.html">tollen Artikel</a> (externer Link zum Originalartikel) und das Foto, sowie für die freundliche Genehmigung, dies hier veröffentlichen zu dürfen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Den Beschluss im Wortlaut finden Sie außerdem <a href="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/10/Leitpapier_KlimaKommune.pdf">hier zum Download</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neu Wulmstorf auf dem Weg zur KlimaKommune</title>
		<link>https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/2022/09/14/ratssitzung-klimakommune/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Boser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 19:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaForum Neu Wulmstorf]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaKommune]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungstipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/?p=936</guid>

					<description><![CDATA[Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Terminkalender.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<span id="more-936"></span>



<p class="has-text-align-left">Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem <a href="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/termine/" data-type="page" data-id="239">Terminkalender</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schottergärten: Folgen und Alternativen.</title>
		<link>https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/2022/06/13/schottergaerten-folgen-und-alternativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Boser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 09:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biogarten Paradies]]></category>
		<category><![CDATA[Blühendes Neu Wulmstorf]]></category>
		<category><![CDATA[Artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gärten des Grauens]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schottergärten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/?p=398</guid>

					<description><![CDATA[Grundstück gekauft, Häuschen gebaut. Garten: Pflegeleicht soll er sein, am besten &#8222;wartungsfrei&#8220;. Unkrautvlies drauf, Schotter drüber, ein bisschen helle Steinchen hier, ein paar Dunkle da &#8211; für die optische Abwechslung &#8211; und fertig ist schon mal der Vorgarten. Nie mehr gießen, Pflanzen pflegen und Unkraut jäten, immer ordentlich. &#8222;An alles gedacht!&#8220;, könnte man meinen. Doch ist &#8222;einfach&#8220; wirklich so einfach? Oder wurde da nicht so einiges übersehen, das Folgen für uns alle hat und langfristig haben wird, auch für diejenigen mit den &#8222;wartungsfreien Gärten&#8220;? Artenvielfalt ade Diese mit Kies und Steinen gestalteten Flächen sind aus ökologischer Sicht Wüsten. Sie bieten weder Nahrung für unsere heimischen, oft schon stark gefährdeten Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge, noch haben sie einen Nutzen für anderes Kleingetier. Auch Vögeln und Kleinsäugern (z.B. Igeln) wird dadurch ein weiteres Stück Lebensraum und Nahrungsgrundlage entzogen. Wasser marsch Doch nicht nur mit Blick auf die Artenvielfalt sind Schottergärten eine &#8222;Naturkatastrophe im Kleinformat&#8220;. In Zeiten von zunehmenden Extremwetterereignissen und vermehrt auftretendem Starkregen tragen Sie aktiv zu Hochwassern bei. Nun könnte man argumentieren: &#8222;Aber das Wasser versickert doch durch das Unkrautgewebe oder -vlies!&#8220; Das stimmt. Dass dies im Hinblick auf den Hochwasserschutz besser sei, als eine gepflasterte Fläche mit Entwässerung zu Kanalisation, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung jedoch als Trugschluss. Da das Bodenleben auf Grund fehlenden toten organischen Materials verarmt, kann kein Humus gebildet werden. Dieser wirkt in gesunden Böden wie ein Schwamm, saugt überschüssiges Wasser auf und speichert es. Stattdessen versickert das Wasser in tiefere Bodenschichten, schwemmt dabei zusätzlich Nährstoffe aus, die wiederum das Grundwasser belasten. Bei Starkregen steigt dann der Grundwasserspiegel stark an. Überflutungen und vollgelaufene Keller sind nur zwei Folgeaspekte, die daraus entstehen, die aber viele Menschen, auch bei uns in Neu Wulmstorf, direkt betreffen. Prima Klima Humus ist jedoch nicht nur unerlässlich als Wasserspeicher. Er bindet auch Kohlenstoff, der sonst in Form des klimaschädlichen Gases C02 die Erdatmosphäre aufheizt, zum Treibhauseffekt beiträgt und so die Klimakastastrophe weiter befeuert. Zusätzlich erhitzen sich die Steine bei&#160;Sonnenschein und eine Abkühlung der Luft durch Verdunstung über das Blattwerk der Pflanzen findet nicht statt. Schottergärten&#160;sind also nicht nur im Bezug auf die Artenvielfalt ein Desaster, sondern echte &#8222;Klimakiller&#8220;. Der Trugschluss mit der Wartungsfreiheit Um es vorweg zu nehmen: Wartungsfreie Gärten gibt es nicht &#8211; auch nicht die mit Unkrautvlies und Schotter. Denn auch hier macht die Natur mittelfristig das, was sie am besten kann: Lücken in der Pflanzendecke des Bodens schließen. Das Unkraut kommt zwar nicht mehr von unten aus dem Boden an die Oberfläche, aber herangewehtes Laub und feinste Partikel aus der Luft schaffen es dann doch im Laufe der Monate und Jahre wieder eine zumindest kleine Humus- bzw. Erdschicht auf der Gewebebahn zu bilden. Samen wehen heran und keimen. Sie wachsen nun von oben in das Vlies oder Gewebe hinein und sind so deutlich schwieriger zu beseitigen als in einem Beet ohne Unkrautbarriere. Zusätzlich zersetzt sich dabei das Material und feinste Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, gelangt über das Grundwasser in unsere Nahrungskette. Alternativen Es ist doch eigentlich ganz simpel: Wer auf Gartenarbeit vollkommen verzichten möchte, sollte in eine Wohnung ziehen &#8211; ohne Garten. Wenn jedoch der Garten unbedingt gewünscht ist, bringt dieser auch ein wenig Verantwortung mit sich. Das bedeutet aber nicht, dass man sich nun an jedem Wochenende stundenlang verausgaben muss. Man kann auch schon mit kleinem, regelmäßigem Einsatz viel erreichen, was nicht nur der Natur etwas bringt und klimafreundlich ist, sondern auch das eigene Herz erfreut. Gartenarbeit wird mittlerweile nicht ohne Grund sogar therapeutisch eingesetzt. Doch was, wenn man schon solch eine Steinwüste vor dem Haus hat. Die ganze Steine wieder abtragen und entsorgen ist auch nicht gerade ressourcenschonend. Hier sind ein paar Alternativen, die sich relativ leicht umsetzen lassen. Es ist dabei trotzdem aus oben genannten Gründen ratsam, ein bereits vorhandenes Unkrautvlies zuvor zu entfernen. Alpiner Steingarten: Der Klassiker unter den Steingärten und in England schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Da alpine Stauden Minimalisten sind und in humus- und nährstoffarmen Gegenden wachsen, eigenen sie sich besonders für die schnelle Umgestaltung. Außerdem wachsen sie langsam und bleiben meist klein &#8211; ideal für beengte Verhältnisse wie man sie z.B. in Reihenhausvorgärten findet. Trotzdem muss man nicht auf hübsche Blütenpracht verzichten und Insekten kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Zu empfehlen sind z.B. Hauswurz, Mauerpfeffer, Enzian oder Teppich-Flammenblume. Präriegarten bzw. mediterraner Steingarten: Präriestauden wie der Rote Sonnenhut oder das Amerikanische Pampasgras sind in den letzten Jahren zum echten Trend geworden. Streng genommen handelt es sich dabei um mediterrane Pflanzen. Mediterrane Wachstumsbedingungen findet man nämlich auch in Mittel- und Südamerika und viele der typischen Mittelmeerpflanzen haben dort ihren Ursprung. Zwar sind diese Pflanzen in der Regel bei uns (noch) nicht heimisch, es gibt aber auch hier welche, die gut von unseren hiesigen Insekten angenommen werden und ihnen als Nahrung dienen können. Einen Platz finden hier z.B. auch leckere Kräuter wie Thymian und Rosmarin. Sandbeet (externer Link zu einem Video der Sendung &#8222;Querbeet&#8220;): Im nährstoffarmen (mageren) Sand hat Unkraut es schwer. Viele einheimische Stauden lassen sich hier integrieren. Maritimer Strandgarten: Hier werden blühende Stauden wie Strandkohl v.a. mit verschiedenen Gräsern kombiniert. Ein gemütlicher Strandkorb darf dann aber sicher auch nicht fehlen. Bei all diesen drei relativ schnell realisierbaren Alternativen geht es vor allem darum: Die blühenden Pflanzen dienen als Nektarquelle für Insekten und die Insekten als Futter für Vögel und Kleinsäuger. Der Boden wird durch das Blattwerk beschattet und heizt sich nicht so sehr auf. Zusätzliche Kühlung der Umgebung entsteht durch Verdunstung über die Blätter der Pflanzen. Das verdunstete Wasser gelangt nicht direkt ins Grundwasser. Alle Pflanzen, die in diesen Gartentypen gedeihen, überstehen auch mal Trockenphasen ohne zusätzliches Gießen. Das spart Arbeit und Wasser. Letzteres ist besonders im Hinblick auf immer häufiger auftretende Dürreperioden nicht zu unterschätzen. Wer zusätzlich noch etwas für die Artenvielfalt tun möchte, kann z.B. eine Nisthilfe für Insekten aufstellen. Eine mit Kieselsteinen und Wasser gefüllte Schale (z.B. eine Blumentopfuntersetzer) dient als Tränke für Insekten, Kleinsäuger und Vögel oder auch als Vogelbad. Wer keinen Schottergarten hat und es im eigenen Garten mehr blühen und aufleben lassen möchte, dem stehen natürlich noch viel mehr Möglichkeiten offen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und das Internet ist voller Ideen. Mit den vier Alternativen konnten wir aber hoffentlich zeigen: Geht nicht gibt&#8217;s nicht. Auch aus dem lebensfeindlichsten Fleckchen lässt sich etwas Naturnahes und Klimafreundliches schaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Grundstück gekauft, Häuschen gebaut. Garten: Pflegeleicht soll er sein, am besten &#8222;wartungsfrei&#8220;. Unkrautvlies drauf, Schotter drüber, ein bisschen helle Steinchen hier, ein paar Dunkle da &#8211; für die optische Abwechslung &#8211; und fertig ist schon mal der Vorgarten. Nie mehr gießen, Pflanzen pflegen und Unkraut jäten, immer ordentlich. &#8222;An alles gedacht!&#8220;, könnte man meinen. Doch ist &#8222;einfach&#8220; wirklich so einfach? Oder wurde da nicht so einiges übersehen, das Folgen für uns alle hat und langfristig haben wird, auch für diejenigen mit den &#8222;wartungsfreien Gärten&#8220;?</p>



<span id="more-398"></span>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Artenvielfalt ade</h2>



<p>Diese mit Kies und Steinen gestalteten Flächen sind aus ökologischer Sicht Wüsten. Sie bieten weder Nahrung für unsere heimischen, oft schon stark gefährdeten Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge, noch haben sie einen Nutzen für anderes Kleingetier. Auch Vögeln und Kleinsäugern (z.B. Igeln) wird dadurch ein weiteres Stück Lebensraum und Nahrungsgrundlage entzogen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-outline is-style-outline--1" style="font-size:17px"><a class="wp-block-button__link has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="border-radius:52px"><strong>Gut zu wissen:</strong> Schottergärten sind laut Niedersächsischer Bauordnung (NBauO) Paragraf 9, Absatz 2 verboten: „Die nicht überbauten Flächen der Baugrundstücke müssen Grünflächen sein,&nbsp;soweit sie nicht für eine andere zulässige Nutzung erforderlich sind. Der Garten ist die nicht überbaubare Fläche des Baugrundstücks, er muss als&nbsp;Grünfläche<strong>&nbsp;</strong>angelegt werden.“</a></div>
</div>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="404" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372-1024x404.jpg" alt="" class="wp-image-426" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372-1024x404.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372-300x118.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372-768x303.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372-1536x606.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372-1140x450.jpg 1140w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/butterfly-g920f64d3a_1920-e1652801966372.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Artenschutz sollte nicht nur die Politik beschäftigen. Er beginnt bereits im eigenen Garten.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wasser marsch</h2>



<p>Doch nicht nur mit Blick auf die Artenvielfalt sind Schottergärten eine &#8222;Naturkatastrophe im Kleinformat&#8220;. In Zeiten von zunehmenden Extremwetterereignissen und vermehrt auftretendem Starkregen tragen Sie aktiv zu Hochwassern bei. Nun könnte man argumentieren: &#8222;Aber das Wasser versickert doch durch das Unkrautgewebe oder -vlies!&#8220; Das stimmt. Dass dies im Hinblick auf den Hochwasserschutz besser sei, als eine gepflasterte Fläche mit Entwässerung zu Kanalisation, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung jedoch als Trugschluss.</p>



<p>Da das Bodenleben auf Grund fehlenden toten organischen Materials verarmt, kann kein Humus gebildet werden. Dieser wirkt in gesunden Böden wie ein Schwamm, saugt überschüssiges Wasser auf und speichert es. Stattdessen versickert das Wasser in tiefere Bodenschichten, schwemmt dabei zusätzlich Nährstoffe aus, die wiederum das Grundwasser belasten. Bei Starkregen steigt dann der Grundwasserspiegel stark an. Überflutungen und vollgelaufene Keller sind nur zwei Folgeaspekte, die daraus entstehen, die aber viele Menschen, auch bei uns in Neu Wulmstorf, direkt betreffen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982-1024x440.jpg" alt="" class="wp-image-427" width="840" height="360" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982-1024x440.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982-300x129.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982-768x330.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982-1536x660.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982-1140x490.jpg 1140w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/pxclimateaction-g090b4907f_1920-e1652800985982.jpg 1920w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption>Klimaschutz (be)trifft uns alle.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Prima Klima</h2>



<p>Humus ist jedoch nicht nur unerlässlich als Wasserspeicher. Er bindet auch Kohlenstoff, der sonst in Form  des klimaschädlichen Gases C02 die Erdatmosphäre aufheizt, zum Treibhauseffekt beiträgt und so die Klimakastastrophe weiter befeuert. Zusätzlich erhitzen sich die Steine bei&nbsp;Sonnenschein und eine Abkühlung der Luft durch Verdunstung über das Blattwerk der Pflanzen findet nicht statt. Schottergärten&nbsp;sind also nicht nur im Bezug auf die Artenvielfalt ein Desaster, sondern echte &#8222;Klimakiller&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Trugschluss mit der Wartungsfreiheit</h2>



<p>Um es vorweg zu nehmen: Wartungsfreie Gärten gibt es nicht &#8211; auch nicht die mit Unkrautvlies und Schotter. Denn auch hier macht die Natur mittelfristig das, was sie am besten kann: Lücken in der Pflanzendecke des Bodens schließen. Das Unkraut kommt zwar nicht mehr von unten aus dem Boden an die Oberfläche, aber herangewehtes Laub und feinste Partikel aus der Luft schaffen es dann doch im Laufe der Monate und Jahre wieder eine zumindest kleine Humus- bzw. Erdschicht auf der Gewebebahn zu bilden.</p>



<p>Samen wehen heran und keimen. Sie wachsen nun von oben in das Vlies oder Gewebe hinein und sind so deutlich schwieriger zu beseitigen als in einem Beet ohne Unkrautbarriere. Zusätzlich zersetzt sich dabei das Material und feinste Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, gelangt über das Grundwasser in unsere Nahrungskette.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativen</h2>



<p>Es ist doch eigentlich ganz simpel: Wer auf Gartenarbeit vollkommen verzichten möchte, sollte in eine Wohnung ziehen &#8211; ohne Garten. Wenn jedoch der Garten unbedingt gewünscht ist, bringt dieser auch ein wenig Verantwortung mit sich. Das bedeutet aber nicht, dass man sich nun an jedem Wochenende stundenlang verausgaben muss. Man kann auch schon mit kleinem, regelmäßigem Einsatz viel erreichen, was nicht nur der Natur etwas bringt und klimafreundlich ist, sondern auch das eigene Herz erfreut. Gartenarbeit wird mittlerweile nicht ohne Grund sogar therapeutisch eingesetzt.</p>



<p>Doch was, wenn man schon solch eine Steinwüste vor dem Haus hat. Die ganze Steine wieder abtragen und entsorgen ist auch nicht gerade ressourcenschonend. Hier sind ein paar Alternativen, die sich relativ leicht umsetzen lassen. Es ist dabei trotzdem aus oben genannten Gründen ratsam, ein bereits vorhandenes Unkrautvlies zuvor zu entfernen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Alpiner Steingarten</strong>: Der Klassiker unter den Steingärten und in England schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Da alpine Stauden Minimalisten sind und in humus- und nährstoffarmen Gegenden wachsen, eigenen sie sich besonders für die schnelle Umgestaltung. Außerdem wachsen sie langsam und bleiben meist klein &#8211; ideal für beengte Verhältnisse wie man sie z.B. in Reihenhausvorgärten findet. Trotzdem muss man nicht auf hübsche Blütenpracht verzichten und Insekten kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Zu empfehlen sind z.B. Hauswurz, Mauerpfeffer, Enzian oder Teppich-Flammenblume.</li><li><strong>Präriegarten</strong> <strong>bzw. mediterraner Steingarten:</strong> Präriestauden wie der Rote Sonnenhut oder das Amerikanische Pampasgras sind in den letzten Jahren zum echten Trend geworden. Streng genommen handelt es sich dabei um mediterrane Pflanzen. Mediterrane Wachstumsbedingungen findet man nämlich auch in Mittel- und Südamerika und viele der typischen Mittelmeerpflanzen haben dort ihren Ursprung. Zwar sind diese Pflanzen in der Regel bei uns (noch) nicht heimisch, es gibt aber auch hier welche, die gut von unseren hiesigen Insekten angenommen werden und ihnen als Nahrung dienen können. Einen Platz finden hier z.B. auch leckere Kräuter wie Thymian und Rosmarin.</li><li><a href="https://fb.watch/d1XsYdDT8Q/">Sandbeet</a> (externer Link zu einem Video der Sendung &#8222;Querbeet&#8220;): Im nährstoffarmen (mageren) Sand hat Unkraut es schwer. Viele einheimische Stauden lassen sich hier integrieren.</li><li><strong>Maritimer Strandgarten:</strong> Hier werden blühende Stauden wie Strandkohl v.a. mit verschiedenen Gräsern kombiniert. Ein gemütlicher Strandkorb darf dann aber sicher auch nicht fehlen.</li></ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1920" height="1282" data-id="405" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920.jpg" alt="" class="wp-image-405" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920.jpg 1920w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920-300x200.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920-1024x684.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920-768x513.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920-1536x1026.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/saxifrage-ga27939443_1920-1140x761.jpg 1140w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption>Alpine Stauden: klein, aber oho.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="1920" data-id="401" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/succulent-g69d7c93c3_1920.jpg" alt="" class="wp-image-401" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/succulent-g69d7c93c3_1920.jpg 1440w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/succulent-g69d7c93c3_1920-225x300.jpg 225w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/succulent-g69d7c93c3_1920-768x1024.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/succulent-g69d7c93c3_1920-1152x1536.jpg 1152w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/succulent-g69d7c93c3_1920-1140x1520.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /><figcaption>Vom Raureif geküsster Hauswurz: Auch im Winter kann ein Steingarten sehr reizvoll sein.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1280" data-id="404" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920.jpg" alt="" class="wp-image-404" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920.jpg 1920w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920-300x200.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920-1024x683.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920-768x512.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/rockery-gd70085af7_1920-1140x760.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption>Zusätzliche größere Steine wie dieser Kalkstein sehen nicht nur interessanter aus, sie bieten auch Rückzugsräume für Insekten.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1276" data-id="406" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920.jpg" alt="" class="wp-image-406" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920.jpg 1920w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920-300x199.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920-1024x681.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920-768x510.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920-1536x1021.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/lavender-g6b2b5a5ec_1920-1140x758.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption>Mediterran angehauchter Steingarten mit bepflanzten Terracotta-Amphoren als Gestaltungselement</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1456" data-id="402" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920.jpg" alt="" class="wp-image-402" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920.jpg 1920w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920-300x228.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920-1024x777.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920-768x582.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920-1536x1165.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920-1140x865.jpg 1140w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/wildflower-gb35eb11cd_1920-500x380.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption>Heimische Wildblumen wie Mohn fühlen sich ebenfalls im mageren, steinigen Boden wohl und samen sich willig jedes Jahr von selbst wieder aus.</figcaption></figure>
</figure>



<p>Bei all diesen drei relativ schnell realisierbaren Alternativen geht es vor allem darum:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die blühenden Pflanzen dienen als Nektarquelle für Insekten und die Insekten als Futter für Vögel und Kleinsäuger.</li><li>Der Boden wird durch das Blattwerk beschattet und heizt sich nicht so sehr auf.</li><li>Zusätzliche Kühlung der Umgebung entsteht durch Verdunstung über die Blätter der Pflanzen.</li><li>Das verdunstete Wasser gelangt nicht direkt ins Grundwasser.</li><li>Alle Pflanzen, die in diesen Gartentypen gedeihen, überstehen auch mal Trockenphasen ohne zusätzliches Gießen. Das spart Arbeit und Wasser. Letzteres ist besonders im Hinblick auf immer häufiger auftretende Dürreperioden nicht zu unterschätzen.</li></ul>



<p>Wer zusätzlich noch etwas für die Artenvielfalt tun möchte, kann z.B. eine Nisthilfe für Insekten aufstellen. Eine mit Kieselsteinen und Wasser gefüllte Schale (z.B. eine Blumentopfuntersetzer) dient als Tränke für Insekten, Kleinsäuger und Vögel oder auch als Vogelbad.</p>



<p>Wer keinen Schottergarten hat und es im eigenen Garten mehr blühen und aufleben lassen möchte, dem stehen natürlich noch viel mehr Möglichkeiten offen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und das Internet ist voller Ideen. Mit den vier Alternativen konnten wir aber hoffentlich zeigen: Geht nicht gibt&#8217;s nicht. Auch aus dem lebensfeindlichsten Fleckchen lässt sich etwas Naturnahes und Klimafreundliches schaffen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" data-id="466" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-466" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920-1024x681.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920-300x199.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920-768x510.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920-1536x1021.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920-1140x758.jpg 1140w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/decoration-g54556a08e_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="467" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bird-g9888979fc_1920-1024x538.jpg" alt="" class="wp-image-467"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="469" src="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-469" srcset="https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920-1024x683.jpg 1024w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920-300x200.jpg 300w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920-768x512.jpg 768w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920-1140x760.jpg 1140w, https://klimaforum-neu-wulmstorf.de/wp-content/uploads/2022/05/bee-hotel-gf969fcee6_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
