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Was kann ein Balkonkraftwerk leisten?

Unser KlimaTeam „Solares“ engagiert sich seit Jahren zu Thema Balkonkraftwerk, oder wie sie inzwischen heißen „Steckersolaranlagen“. Oftmals wird gefragt, welchen Effekt so eine Anlage haben kann.
Jetzt wo der Sommer fast vorbei ist und die Sonne weniger scheint, versuchen wir mal eine Antwort zu geben auf diese Frage.
Es handelt sich bei dieser Anlage um 4 Panel a 430 Watt auf dem Carport, einen Wechselrichter von ANKER mitsamt integriertem 3 kWh-Speicher. So kann der produzierte -aber im Moment nicht gebrauchte- Strom z.B. für die Abendstunden im Speicher hinterlegt werden.

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Das erste Bild (Quelle: Alle screen shots aus der ANKER-App) zeigt einen beliebigen Moment indem die Sonne scheint und Strom produziert wird. Die App zeigt die aktuelle Produktion an, hier 339 Watt. Davon gehen 200 Watt momentan direkt ins Haus und 139 Watt werden in den Speicher eingespeist.

Das zweite Bild zeigt die bisherige Jahresproduktion 2026, bis 22.9. d. Jahres 1196,5 kWh.
Das dritte Bild zeigt die Anteile von Direktverbrauch im Haus und den in den Speicher „zwischengelagerten“ kWh.
Die 57% der Produktion konnten während der Sonnenscheindauer direkt verbraucht werden oder ungenutzt ins Netz eingespeist werden, wenn der Verbrauch geringer war. Die 43% der kWh aus dem Speicher können flexibel verbraucht werden, wenn der Bedarf besteht, z.B. abends oder nachts.

Unterm Strich kann man sagen: den Grossteil des Haushaltstroms bei uns erzeugt im Frühjahr und Sommer diese Anlage, mit ihren fast 1200 kWh, denn vom Energielieferanten wurden im gleichen Zeitraum nur lediglich 378 kWh bezogen.
Unser Strom wird dezentral erneuerbar erzeugt und direkt in den eigenen vier Wänden verbraucht. Ohne Gas, ohne Öl, ohne Atomkraft….. einfach Sonnenenergie vom Carport.